Archiv der Kategorie: Was wir tun können

Warum die Schulz-Rakete nicht fliegt

UnbenanntFür die Taz habe ich am 30.6.2017 darüber nachgedacht, warum Martin Schulz nun doch niemanden vom Sofa reißt.

Hier lesen. 

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Macht, Was wir tun können

Eine neue, linke Erzählung bieten

UnbenanntAm 2. Mai ist in der Taz mein Interview mit Nancy Fraser erschienen. Sie meint, der Kampf um Vielfalt und Minderheitenrechte und der Kampf um soziale Gerechtigkeit gehören zusammen.

 

Hier lesen.

 

 

http://www.taz.de/!5402332/

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Macht, Was wir tun können

„Vieles ist absurd“

8ff1d80e6b903b9c5ddf5e61de94359b_400x400Ein längeres Interview für den Freitag mit dem klugen Politikwissenschaftler Floris Biskamp. Es geht wohl um die Frage, wie sich „der Islam“ kritisieren lässt, ohne rassistisch zu sein.

Hier lesen. 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter AfD, Pegida und andere Rechtspopulisten, Rassismus und Kulturrassismus, Was wir tun können

PA Sports: Korrekt, aber unkorrekt

K-xXd54c (1)

Erschienen auf Blogrebellen.de am 1.6.2016.

Hier diskutiere ich für die Blogrebellen was(mit Bourdieu) ein sinnvoller Umgang mit Straßensprech sein könnte (und ein kleiner Distinktionsgewinn fällt dabei für mich auch ab).

Hier lesen. 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Macht, Was wir tun können

Die Zerrspiegel der Rechten zerbrechen

993399_522106987878037_98423749_nErschienen auf „Islamiq.de“, am 7.5.2016. Außerdem wurde der Artikel ins Türkische übersetzt für die Mai-Ausgabe des Magazins „Perspektif“.

Mit der „Flüchtlingskrise“ erstarkt in Europa zusehends die Rechte. Hier erklärt ich, wie diese Krise überwunden werden und wie die Kenntnis der (Flüchtlings-) Geschichte Deutschlands dabei helfen kann.

Hier lesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Rassismus und Kulturrassismus, Was wir tun können

Entlohnung nach Einsatz und Verzicht

Veröffentlicht am 14.4.2016 auf SchwarzerSchmetterling.net
pareconWer gerne die Welt retten würde, die muss sich Gedanken machen, durch was sich der Kaptalismus ersetzen ließe. Ein Beispiel dafür ist das Wirtschaftssystem „Parecon“. Ich beschreibe hier kurz das Gesamtkonzept, und etwas ausführlicher dessen Vorstellung einer Entlohnung, die sowohl gerechter als auch stärkere Anreize setzt (beides hängt zusammen) als die kaptialistischen Entlohnungsweisen.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Was wir tun können

Denken als Schulfach

Veröffentlicht am 30. März auf SchwarzerSchmetterling.net.

SchmetterlingDas Nivau, auf dem derzeit öffentlich diskutiert wird, ist erschreckend niedrig. Ein Mittel dagegen könnte die Einführung des Schulfachs „Denken“ sein. An einigen Beispielen zeige ich, welche prominenten Denkfehler diskutiert werden könnten. Beispielsweise der „Naturalistische Fehlschluss“ oder das Problem der „anekdotischen Evidenz“.

Hier lesen

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Was wir tun können

10 Thesen zur Flüchtlingsfrage

(Erschienen im Freitag am 17.2.2016)

8ff1d80e6b903b9c5ddf5e61de94359b_400x400Die derzeitige politische Polarisierung um die Flüchtlings- und Islamfrage ist ungeheuer gefährlich. Linke wie Rechte beziehen sich in ihrer Argumentation auf Extrempositionen der Gegenseite.
Man hält diametral dagegen, um einen Ausgleich herzustellen. Das ist nachvollziehbar. Allerdings ist der Gegensatz der linken, „weltfremden Gutmenschen“ zu den Rechten als verbohrte und rassistische Chauvinisten einer, der nicht unbedingt der Realität entspricht. Beide Seiten bringen teils sehr vernünftige Argumente an. Hier dazu einige Thesen, die zwischen den Positionen vermitteln sollen:

weiterlesen

 

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Was wir tun können

Differenzierung oder Barbarei

(Erschienen im Migazin am 19. Februar 2016)

UnbenanntWir stehen derzeit wohl am Anfang einer unberechenbaren Entwicklung. In den deutschen Zeitungen lässt sich derzeit eine gefährlich Polarisierung beobachten. Das könnte der Anfang einer gefährlichen und unberechenbaren Entwicklung sein.  Was dagegen hilft, ist nicht das bloße Dagegenhalten, sondern Differenzierung.

Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Was wir tun können

Solidarität ist fast immer besser als Hass

Independent.ie

Foto: Independent.ie

Für mich waren es weder die Geschichten über die Brandsätze gegen Flüchtlingsheime überall in Deutschland, noch das Bild des ertrunkenen Jungen mit dem roten T-Shirt. Was mich wirklich getroffen hat, war die “Stolperszene”. Als Osama al-Abdelmohsen mit seinem verzweifelt heulenden Sohn auf dem einen Arm und einem Biomarkt-Einkaufsbeutel am anderen versucht, die Grenze von Ungarn aus zu überqueren, und er von einer ungarischen Kamerafrau zum Stolpern gebracht wird. Als ich das gesehen habe, musste ich aus Wut und Trauer weinen. Wenn ich dabei gewesen wäre, ich hätte die Frau wohl angegriffen. Und das ist emotional sicher gerechtfertigt. Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Was wir tun können

Warum uns Facebook so furchtbar wichtig ist

Facebook_like_thumbFacebook ist ein bisschen wie Mc Donalds: Alle schimpfen darüber und tun es doch. Wobei mir persönlich McDonalds egal ist, während die Drohung, Facebook zu verlieren, mir solche Sorgen macht, dass ich mich schon des Nachts beim Grübeln ertappt habe. Derzeit bereite ich meinen „Wegzug“ nach Diaspora vor, wie einen Umzug in ein fremdes Land, wo ich keinen kenne, und ich höchstwahrscheinlich die ersten Monate alleine in meinem Zimmer sitzen werde. Wenn ich darüber (auf Facebook) rede, werde ich zu meiner Freude oft geliket. Meine „Freunde“ lästern dann gerne in der Kommentarspalte über die Oberflächlichkeit und Sinnleere von Facebook. Aber warum ist mir Facebook dann so wichtig? Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Darüber sollten wir reden, Was wir tun können

Wir Fleischesser sind Schweine!

Venison_SteaksWer Fleisch isst, insbesondere Fleisch aus Massentierhaltung, hat einige Jahre Fegefeuer verdient. Ich gehöre zu diesen schlechten Menschen. Leider finde ich keine Argumente, die das Essen von Tieren auch nur annähernd rechtfertigen könnten. Die menschliche Natur? Die menschliche Natur ist die, dass wir uns recht viel selbst aussuchen können, u.a. ob wir Tiere essen oder nicht. Zumindest dann, wenn ich in einem reichen Land leben, in dem es genügend Ersatz gibt. Falls ich doch merken sollte, dass ich durch fehlenden Fleischkonsum blutarm werde oder ähnliches, (was mir dann ungefähr so sehr schaden würde, wie die ganzen Giftstoffe, die in dem Lidl-Fleisch, Weiterlesen

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Darüber sollten wir reden, Was wir tun können

Anleitung zur sexuellen Unterwerfung (Teil I)

-> Lektion 1: Freiwilligkeit. Warum paradoxerweise Freiwilligkeit und Vertrauen das Fundament des Spiels mit sexueller Unterwerfung sind.

Bild: Wikimedia Commons

Bild: Wikimedia Commons

Neulich plante ein berühmt-berüchtigter „Pick-up Artist“, nach Berlin zu kommen, um Männern Techniken beizubringen, mit denen sie Frauen willig machen könnten. „The Claw“, heißt eine dieser Techniken, bei der das jeweilige „Objekt“ mit dem Arm umschlungen, an den Mann herangezogen und erst wieder losgelassen wird, wenn sie sich nicht mehr wehrt.
So zu handeln ist aus drei Gründen falsch: Zum einen ist es verachtenswert. Zum anderen riskiert der jeweilige Mann schwer verletzt zu werden, denn die (legitime) Reaktion der jeweiligen Frau kann sein, aggressiv Schwachstellen wie Augen, Hoden oder Finger anzugreifen und zu verletzen.
Der dritte und zentrale Denkfehler ist die Vorstellung, dass es der Herzenswunsch aller Frauen sei, unterworfen zu werden (1). Weiterlesen

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Macht, Sex, Was wir tun können

Düsenjäger im Trickster

duesenjaeger-0f9d429d-bb05-4dd6-8765-98f226ec4531Diesen Samstag spielten zwei Bands im Trickster1. Die erste hieß Kunstkacke, und machte ihrem Namen große Ehre. Ihr wisst ja alle, was Kunstkacke ist. Das ist, wenn Leute disharmonisch und unrhythmisch kopflastigeTöne und Klänge machen, die niemanden wirklich berühren. Was ich schade fand war, dass die Zuschauenden ein bisschen ehrfürchtig auf einen emotional-elektrischen Stromschlag warteten. Das wäre aber nach meiner Defintion keine Kunstkacke mehr, sondern emotionale Kunst. Kunstkacke muss Spaß machen. Man darf zum Beispiel Dinge hineinrufen, wie „Ja, Mann!“, oder „BraVO!“. Bei „BraVO!“ muss die letzte Silbe betont werden, sonst ist es keine Kunstkacke. Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Geschichten, Was wir tun können

Mahnwachenkritik zwischen kuscheln und bashen

Der öffentliche Streit um die Montagsmahnwachen tobt derzeit so hart, dass er Facebookfreundschaften zerstört. Und es wird zu Recht gestritten: Die Wikipedia-Artikel zu strukturellem und sekundärem Antisemitismus sollten mit einem Bild des unter Mahnwachlern beliebten Dauerredners Ken Jebsen illustriert werden. Redner Andreas Popp, der ebenfalls standfest verteidigt wird, verbreitet das Bild eines biologisch gewachsenen Volkes, das verzweifelt ums Überleben kämpft, und Elsässer, der allerdings inzwischen als Sprecher ausgeschlossen wurde, vertritt rassistische und heterosexistische Ansichten. Das eigentliche Problem sind aber nicht die Redner, sondern die Zähigkeit, mit der sie auf Internetforen und auf der Straße verteidigt werden – Nicht die Einzelnen, die gefährlichen Unsinn reden, sondern die Vielen, die folgen. Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Was wir tun können

„Das ist ja nicht so spannend hier“*

– Die Rosa-Luxemburg-Konferenz tut so, als wäre alles geklärt, und macht sich damit unglaubwürdig

Spartakisten mit stechendem Blick schauen dich an, als wollten sie fragen, auf welcher Seite du stehst. DKP‘ler drücken dir ein Flugblatt in die Hand und kratzen sich am Bart. Die Frau vom Junge Welt Stand zeigt Tiefe durch das gleichzeitige Tragen von Kapuzenpulli und Lippenstift. Bei der TAZ gibt’s Schokolade. Die Freidenker gucken klug. Nichts Neues im Westen: Der wilde Markt der linken Erlösungsversprechen bei der diesjährigen Rosa-Luxemburg-Konferenz in der Urania.
Wie jedes Jahr gibt es viele Vorträge, Stände und am Ende eine Podiumsdiskussion. Es ist voll. Im Hauptsaal spricht irgendein Vertrauer Castros zu laut ins Mikro, so dass Leute mit schlechten Nerven Kopfweh bekommen. Weiterlesen

4 Kommentare

Eingeordnet unter Was wir tun können